Publikationsfreiheit

für eine starke Bildungsrepublik

Jetzt unterzeichnen

Appell für Publikationsfreiheit mit mehr als 5.000 Unterzeichnern

Mehr als 5.000 Menschen haben inzwischen den Appell „Publikationsfreiheit für eine starke Bildungsrepublik“ unterzeichnet. Zu den Unterstützern zählen namhafte Persönlichkeiten wie Dirk Baecker, Nina George, Alfred Grosser, Jürgen Habermas, Eva Leipprand, Prof. Dr. Gerhard Ertl, Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger, Peter Graf Kielmansegg, Irmela Hijiya-Kirschnereit und Karl-Heinz Ladeur. Unter den zahlreichen Unterzeichnern aus den Reihen der Juristen finden sich auch Richter auf Bundesebene, wie Wolfgang Kirchhoff und Thomas Fischer, um nur einige zu nennen.

Sie alle reagieren damit auf mehrere Vorhaben zur Einschränkung von Publikationsfreiheit und Urheberrecht zum vermeintlichen Nutzen von Bildung und Wissenschaft. Viele nutzen zudem die Kommentarfunktion und begründen ihr Engagement mit der Notwendigkeit einer vielfältigen Verlagslandschaft für den Erhalt einer ebensolchen Wissenschaftslandschaft, Meinungsbildung sowie Auswahl von Lehr- und Bildungsmedien. Die Anerkennung der Rechte auch wissenschaftlicher Autorinnen und Autoren als Urheber sowie ihr Recht auf freie Entscheidung, wann, wo, wie und zu welchen Konditionen sie ihre Werke veröffentlichen sind weitere Argumente von Unterzeichnern.

Seit Februar online, weist der Appell-Aufruf auf die Konsequenzen aktueller Gesetzesvorhaben sowie Forderungen von Wissenschaftsorganisationen und Bibliotheksverbänden hin, insbesondere den aktuellen Gesetzesentwurf zur so genannten Bildungs- und Wissenschaftsschranke, die Open-Access-Strategie der Bundesregierung sowie die Forderung der Bibliotheken nach lizenzfreiem Erwerb und Verleih von E-Books. Mit Sachinformationen und Fakten zu diesen Plänen verdeutlicht die Initiative Publikationsfreiheit für eine bessere Bildung auf ihrer Appell-Webseite den Schaden, den die Bildungsrepublik Deutschland bei Umsetzung dieser Pläne erleidet: eine Zerstörung der gesamten bestehenden Publikations-Infrastruktur vom Autor über den Verlag bis zum Fachbuchhandel, ohne nachhaltige und professionelle Alternativen bereitstellen zu können. Ein Verlust von Qualität und Vielfalt und letztlich von Bildung selbst wäre die Folge.